Neozoen – Gelbwangen-Schmuckschildkröten im Sodenmattsee

Neozoen – Gelbwangen-Schmuckschildkröten im Sodenmattsee

Einwanderer in Bremen

Gelbwangen-Schmuckschildkröten im Sodenmattsee

Echte Exoten tummeln sich im Sodenmattsee, denn diese Gelbwangen-Schmuckschildkröten leben eigentlich ruhigen Gewässern in Nordamerika zwischen Südost-Virginia und dem nördlichen Florida. Aber sie scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen.  Wahrscheinlich wurden diese Tiere vor einigen Jahren ausgesetzt und erfreuen jetzt die Besucher des Sodenmattsees. Im Frühjahr kommen die Wechselwarmen Reptilien heraus. Den Tag verbringen sie mit der Nahrungssuche und dem Sonnen, zum Beispiel auf Baumstämmen,  zur Regulierung der Körpertemperatur. Sobald die Temperaturen dauerhaft unter 15°C bleiben, beginnen die Tiere zu überwintern. Aufgrund von Beobachtungen einzelner, in Gefangenschaft lebender Tiere, ist davon auszugehen, dass sie 50 bis 55 Jahre alt werden können. Ob sie sich in Deutschland vermehren können ist noch nicht bewiesen aber es wurden schon bis zu sechs Exemplare gleichzeitig gesichtet.

Erwachsene Schildkröten ernähren sich zu 90% pflanzlich, in der Jugend vertilgen sie zum größten Teil wirbellose Tiere, z. B. Schnecken, Würmer, Muscheln oder Insekten. Erwachsene Männchen erreichen eine Größe von etwa 15cm, Weibchen werden bis zu 25cm groß – es gibt jedoch auch Exemplare, die über 30 cm wurden.

Auch ob die Schildkröten das Ökosystem gefährden ist noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen wird nicht von einer Gefährdung des Ökosystems ausgegangen. Die Einführung der Schmuckschildkröten blieb bisher weitgehend ohne negative Folgen. Seit 1997 ist die Einfuhr in allen EU-Ländern verboten, da durch die Aussetzung negative Auswirkungen auf die heimische Flora und Fauna befürchtet wird. Denn es ist ein erhöhter Raubdruck auf Amphibienlarven nachgewiesen, und die Wiederansiedlung von heimischen Sumpfschildkröten könnte verhindert werden. Die EU schätzt die Tiere als Eindringling ein und Deutschland führt sie auf seiner „Managementliste“ – das heißt, man schätzt sie als invasiv, hat aber keine Maßnahmen zur Hand, sie zu entfernen.

Somit bleiben die Tiere den Liebhabern erstmal noch weiter erhalten, da der See auch nicht als „Gebiet zum Schutz wirtschaftlich bedeutender aquatischer Arten“ ausgewiesen ist, sondern nur als Badesee.

 

 




Termine 2017

Mai

  • 06.05. Pflanzenflohmarkt im KGV Helgoland – Westerland / Bremen
  • 20./21.05 Pflanzenmarkt Rhododendronpark

Juni

 

Juli

 

August

  • 19.08. Lampionfest im KGV Helgoland- Westerland / Bremen

Oktober




Ende Mai – Schnecken oder Ernten

Erfolgreicher Enrnten durch den Schneckenzaun

Gartentagebuch – Mai 2017

 

Es ist so weit, endlich ernten. Mein Schneckenzaun funktioniert noch prima. Es sind einige wenige Schnecken im Beet, die wohl dort noch vom letzten Jahr sind. Das ist aber überschaubar und kein Vergleich zum letzten Jahr, als mir nur die Zucchini blieben, weil die Pflanze sehr hart und stachelig war. Übrigens war ich heute einkaufen und wollte Frühkartoffeln für Spargel kaufen. Leider wurde ich nicht fündig, es gibt (noch) keine heimischen Frühkartoffeln im Supermarkt zu kaufen. Also werde ich im nächsten Jahr selbst für Frühkartoffeln sorgen, diesmal war ich da zu spät dran und habe normale Kartoffeln gepflanzt.

 

Gemüse:

Der Spinat hat sich toll entwickelt, ich konnte viel mehr ernten als ich essen konnte. Nun wird es zu warm und er fängt an zu blühen. Jetzt noch schnell die besten Blätter ernten, genießen oder einfrieren und dann kann er Platz für meine Bohnen machen.

Der Salat wurde völlig von den Radies verdrängt, die sollte ich nächstes Jahr in getrennten Reihen ansäen und die Möhren werden wohl auch nichts.Ich war einfach zu spät dran. Außerdem finden die Kaninchen die kleinen Wurzeln sehr schmackhaft. Mangold hatte ich gesät, der ist aber irgendwie verschwunden, da werde ich nochmal nachsäen. Die überwinterte Chili blüht schon fleißig im Gewächshaus. Auch bei den Paprika war ich spät dran, die müssen noch gewaltig aufholen. Da ich nun bei heißem Wetter immer kräftig im Gewächshaus lüfte, habe ich bisher noch keine weißen Fliegen wie im letzten Jahr. Eine Pflanze „Minigurken“ für das Gewächshaus habe ich noch erstanden, die ist ebenfalls eingepflanzt und hat schon die ersten Früchte angesetzt. Der Kürbis steht noch im Gewächshaus. Hier bin ich mit meinem Kompostplatz noch nicht fertig, dann könnte er gleich in sein neues Domizil ziehen. Oder ich müsste in diesem Jahr den Kürbis übergangsweise nochmal woanders pflanzen. Die Zucchini stehen im Beet und sehen gut aus.

 

Teich:

Auch mein Teich nimmt langsam Formen an. Nachdem ich endlich eine Lösung für den Teichrand am Rasen hatte, wurde diese in die Tat umgesetzt. Dann wurde der Rand bepflanzt, noch 2 Schwertlilien als Wasserreiniger gesetzt und nun mal abwarten. Im April hatte ich alle 3 Tage Fadenalgen rausgefischt und der Teich war relativ klar geworden, aber nun ist überall Laich und ich muss hier eine Pause machen. Durch das warme Wetter haben sich nun leider die Algen wieder kräftig vermehrt, aber ich hoffe, wenn ich wieder abfische und diese Jahr die Pflanzen wachsen, sollte es im nächsten Jahr besser aussehen. Außerdem sollen noch zwei Teichmuscheln beim Reinigen helfen. Leider sind zurzeit keine zu bekommen.

 

Kaninchen und Vögel:

Irgendwas muss mir jedoch noch für die Kaninchen einfallen. Entweder baue ich eine Vogelscheuche oder ich kaufe mir ein Windrad. ich hoffe, so eine kurzfristige Lösung funktioniert, da ich ungern alles auch noch gegen Kaninchen einzäunen möchte.

 

 

 




Frühjahr 2017 – Start mit neuen Ideen

Schneckenfrass im Frühjahr

Gartentagebuch Frühjahr 2017

Start mit neuen Ideen:

Endlich Frühling, aber es wird einfach nicht warm. Ich bin schon ganz unruhig weil ich viele Ideen habe, damit es in diesem Jahr besser läuft.

Eigentlich sollte jetzt im März die erste Saat in die Erde. Meine Pflanzpläne waren so ausgearbeitet, aber es ist einfach zu kalt und ungemütlich um im Boden zu buddeln. Wahrscheinlich gibt es später Platzprobleme oder Termine müssen verschoben werden. Da muss ich wohl ein wenig improvisieren. Aber wer weiß, wie sich alles so entwickelt. Außerdem muss vorerst dringend ein Schneckenzaun her. Sonst fällt meine Ernte wie im letzten Jahr, sehr mager aus (Foto). Hier werde ich mich vorerst für die preiswerte Kunststoffvariante entscheiden. Sollte es nicht funktionieren, habe ich wenigstens kein Vermögen investiert.

Der Teich hat den Winter gut überstanden. Seine Bewohner schlafen jedoch noch tief und fest. Von Molchen, Fröschen und Fischen ist noch nichts zu sehen. Die ersten Pflanzen haben den Winter gut überstanden. Jetzt fehlt noch eine sinnvolle Umrandung, womit ich die Wassersperre kaschieren kann. Leider habe ich noch nicht die richtige Idee. Dann kann alles mehr bepflanzt werden, damit sich hoffentlich ein natürliches Gleichgewicht einstellt.

Und ein großer Kompostplatz soll entstehen, der durch Mais und Kürbis kaschiert wird. Dazu muss eine gemauerte Miete verschwinden. Hier brauche ich tatkräftige Hilfe und einen Plan, wie ich den Schutt loswerde. Da kommt noch schwere Arbeit auf mich zu.

Und wenn ich hier so durch den Garten streife, sehe ich, das auch dieses Jahr noch sehr viel zu tun ist. Also Wetter, lass es wärmer werden und dann geht es los ….